Kurzvorstellung Orgel

Nach zwei Vorgängerinstrumenten – einer Orgel, die 1957 mit dem Wiederaufbau der Kirche entstand, und einer 2004 als Provisorium aus Salzburg gekauften Orgel − wurde die heutige Orgel, teils unter Wiederverwendung alter Pfeifen, 2016 bis 2019 von der Orgelbauwerkstatt Thomas B. Gaida konzipiert und errichtet.

Ihr Name »Friedensorgel« verweist auf die Inschrift am Portikus, die Geschichte des Kleinen Michel als französisch-deutsches Friedensprojekt und die dauerhafte Aufgabe, Frieden im umfassenden Sinne zu schaffen.

Das große Instrument besteht aus insgesamt neun Werken im Chor und auf der Empore. Register- und Spieltraktur sind anders als heute üblich nicht mechanisch, sondern elektrisch gesteuert, und nur die Chororgel verfügt über die traditionellen Schleifladen, während die Hauptorgel über Kegelladen mit Wind versorgt wird. Zusammen mit den beiden identischen Spieltischen im Chor und auf der Empore zeichnet sich die Orgel so durch eine ungewöhnlich große Flexibilität aus.

2019
2004
1929

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