Innen
Während das Äußere ganz traditionell und mit Bezügen zum Vorgängerbau gestaltet ist, zeigt sich der Innenraum ganz anders. Er war und ist ganz hell gefasst. Die Fenster mit ihren in Gelbtönen gehaltenen Ornamentscheiben lassen viel Licht in den Raum. Die bewusste Schlichtheit und der Verzicht auf figürliche Darstellungen in den Fenstern lassen an die Klosterkirchen der Zisterzienser denken; angesichts des Hl. Bernhard von Clairvaux, dem wohl bedeutendsten Zisterzienser, als Kirchenpatron eine überzeugende Verbindung.
Völlig ungewöhnlich ist aber der Chor mit einer eingestellten Pfeilerkolonnade und einem Umgang. Wie der Portikus verweist auch die Kolonnade auf den klassischen Hintergrund des französischen Architekten Jean-Charles Moreux. Diese besonders festliche Aufwertung der Kirche mag auf ihren Rang als Mutterkirche der katholischen Kirchen in Hamburg (vor der Gründung des Erzbistums Hamburg 1995) und auf die Funktion ihres Pfarrers als leitenden katholischen Geistlichen in der Stadt hinweisen.




